PRIVATHEIT UND DEMOKRATIE

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2. Jahrestagung des Projektes
21.-23. Sept. 2016, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Keynotes von: Beate Rössler (Amsterdam) und Daniel Susser (New York)

Themenschwerpunkte und weitere Gäste:

Transparenz und Demokratie

Mit: Christoph Gusy (Bielefeld), Gerhard Vowe (Düsseldorf), Katharina Zweig (Kaiserslautern), Nils Zurawski (Bremen)

Ökonomie der Privatheit in der Informationsgesellschaft

Mit: Tobias Dienlin (Hohenheim), Nicolaus Forgó (Hannover), Sebastian Sevignani (Jena), Tim Wambach (Koblenz)

Das Private im Wandel von Staatlichkeit

Mit: Rüdiger Grimm (Koblenz), Albert Ingold (Bielefeld/München), Jan-Hinrik Schmidt (Hamburg), Thorsten Thiel (Frankfurt/Trier)

“Privacy Literacy“: Privatheitsschutz zwischen Selbstverantwortung und Paternalismus

Mit: Johannes Caspar (Hamburg), Philipp Masur (Hohenheim), Melanie Volkamer (Karlstad/Schweden), Carsten Ochs (Kassel)

Ankündigung: Zwei Vorträge von Sabine Trepte zum Thema Privatheit

leopoldinaBerlin, 22.03.2016.
Motive und Konsequenzen der Preisgabe privater Daten. 
Eingeladener Vortrag der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. Wissenschaftliche Kommission “Digitalisierte Gesellschaft”

Stuttgart, 06.10.2016 
Internetnutzung zwischen Lust auf Selbstoffenbarung und Schutz der Privatsphäre. 
Eingeladener Vortrag des Evangelischen Bildungszentrums im Rahmen der Reihe „Digitalisierung der Bildung“

Ankündigung: Drei Vorträge von Rüdiger Grimm zu Privatheit und Verbraucherschutz

frauenhoferDarmstadt, 19.1.2016
Gute Wissenschaftliche Praxis als Autor, Sprecher und Gutachter.
Präsentation als Ombudsmann des Fraunhofer SIT

Berlin, 18.-19.2.2016
Mobile Apps Permission Model (anhand von Android).
Konferenz „Enterprise Identity & Access Management 2016“, marcus evans (Germany) Ltd.

verbraucherzentraleHannover, 2.-3.3 2016
„Der gläserne Mensch in der digitalen Welt“ // „Mobile Apps Sicherheit und Privatheitsschutz (mit Fitness-Armbändern und Smart TV)“.
Seminar „Datenschutz ist Verbraucherschutz“, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

 

Interdisziplinäre Konferenz des Forums Privatheit: „Die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung“

26.-27. November 2015

forumpriv

Das Forum Privatheit veranstaltet vom 26. bis 27. November 2015 in Berlin eine interdisziplinäre Konferenz zur Frage nach der „Zukunft der informationellen Selbstbestimmung“. Es wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der technischen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, der Rechtswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Wirtschafts-, Medien- und Kommunikationswissenschaften – insbesondere auch jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – die Möglichkeit geboten, sich in die Tagung einzubringen. Auf der Konferenz des BMBF-geförderten „Forums Privatheit“ wollen wir aus diesem Grund konstruktiv und gestaltungsorientiert sowie kritisch und richtungsoffen über die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung diskutieren. Im interdisziplinären Dialog sollen erstens Fragen geklärt werden, wie weit die durch das Bundesverfassungsgericht vorgenommene rechtliche Normierung der informationellen Selbstbestimmung trägt, in welchen informationstechnischen Anwendungsfeldern sie der Ergänzung oder Erneuerung bedarf und welche Ansatzpunkte sich in der Demokratie oder in der Verfassungsrechtsprechung selbst hierfür finden lassen. Zweitens soll gefragt werden, welche Rolle informationelle Selbstbestimmung in modernen Freiheitsvorstellungen und ihrer historischen Entwicklung genau spielt, welche Bedeutung ihr mit Blick auf den Schutz und die Neugestaltung von Privatheit zukommt und welche Alternativen sich in der Ausdeutung dieser Zusammenhänge abzeichnen.

Beitrag aus dem Projektkontext: Carlos Becker, Oskar Brabanski, Kritsche Theorie des Privaten (26. Nov. 14-16h)

Tagungsprogramm

Amsterdam Privacy Conference

23.-26. Oktober 2015

apc2015

This unique interdisciplinary conference is taking place October 23-26 at the intimate venue of the Oudemanhuispoort in the heart of Amsterdam, The Netherlands. It is organized by the Amsterdam Platform for Privacy Research (APPR), an initiative of the University of Amsterdam with active participants from such diverse disciplines as philosophy, law, economics, informatics, social sciences, medical sciences and media sciences. APC 2015 will bring together leading experts in the field of privacy who will formulate, discuss and answer the challenging privacy questions that lie ahead of us. APC 2015 offers both parallel and keynote sessions. Confirmed keynote speakers are: Anita Allen, Julie Brill, Gabriella Coleman, Amatai Etzioni, Viktor Mayer-Schönberger, Deirdre Mulligan, Helen Nissenbaum, Peter Schaar, Ashkan Soltani and Latanya Sweeney.

Please note the panel contribution of Sandra Seubert, Dorota Mokrosinska ans Paula Helm.

Full conference program

PRIVATHEIT UND FREIHEIT

4./5. Mai 2015 – Universität Bielefeld / ZIF

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Das Private erscheint im gegenwärtigen öffent-lichen Diskurs als bedrohte Sphäre: Staatliche und wirtschaftliche Akteure, so die Diagnose, sammeln auf immer exzessivere Weise persönliche Lebensdaten und Personen geben diese Informationen immer offener Preis. Doch was erscheint uns am Privaten eigentlich schützenswert? Und wie schützen wir das, was wir Privatheit nennen?

Ziel des von der Volkswagenstiftung geförderten Projekts Strukturwandel des Privaten ist es, mit Informatik, Politik-, Rechts- und Medienwissenschaft vier zentrale Disziplinen zusammenzuführen, die mit der Reflexion um Bedeutung, Wert und Grenzen des Privaten befasst sind. Interdisziplinär soll dabei das Bedingungsverhältnis von Privatheit, Freiheit und Demokratie im Zusammenwirken mit informationstechnischen Entwicklungen untersucht werden.

Die Konferenz Privatheit und Freiheit ist dem ersten von drei Projektschwerpunkten (Freiheit, Demokratie, Informationsgesellschaft) gewidmet und legt einen Fokus auf die Frage nach dem in verschiedenen Privatheitskonzeptionen implizierten Freiheitsverständnis. Damit soll eine vorwiegend individualistische Perspektive auf Freiheitsspielräume herausgefordert und eine veränderte Perspektive eröffnet werden, die stärker auf den gesellschaftlichen Wert des Privaten gerichtet ist.

Was heißt es, Privatheit als einen Grundwert liberal-demokratischer Gesellschaften zu betrachten? Macht es Sinn, ein „right to privacy“ als einen vorgängigen Anspruch gegen andere zu verstehen, sein Leben gemäß eigener Gründe zu leben? Oder sollten wir Privatheit eher als Anspruch begreifen, diejenigen sozialen Praktiken und Beziehungen, die „Integrität von Kontexten“ (Helen Nissenbaum) zu schützen, in denen die Ausübung individueller Freiheit überhaupt erst Bedeutung gewinnt? Welche Herausforderungen stellen sich medial, politisch, juristisch und informationell vor dem Hintergrund der aktuellen technischen Transformationen?

Programm

Anmeldungen bis zum 15. April 2015 unter: konferenz@strukturwandeldesprivaten.de