Interdisziplinäre Konferenz des Forums Privatheit: „Die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung“

26.-27. November 2015

forumpriv

Das Forum Privatheit veranstaltet vom 26. bis 27. November 2015 in Berlin eine interdisziplinäre Konferenz zur Frage nach der „Zukunft der informationellen Selbstbestimmung“. Es wird Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der technischen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, der Rechtswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Wirtschafts-, Medien- und Kommunikationswissenschaften – insbesondere auch jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – die Möglichkeit geboten, sich in die Tagung einzubringen. Auf der Konferenz des BMBF-geförderten „Forums Privatheit“ wollen wir aus diesem Grund konstruktiv und gestaltungsorientiert sowie kritisch und richtungsoffen über die Zukunft der informationellen Selbstbestimmung diskutieren. Im interdisziplinären Dialog sollen erstens Fragen geklärt werden, wie weit die durch das Bundesverfassungsgericht vorgenommene rechtliche Normierung der informationellen Selbstbestimmung trägt, in welchen informationstechnischen Anwendungsfeldern sie der Ergänzung oder Erneuerung bedarf und welche Ansatzpunkte sich in der Demokratie oder in der Verfassungsrechtsprechung selbst hierfür finden lassen. Zweitens soll gefragt werden, welche Rolle informationelle Selbstbestimmung in modernen Freiheitsvorstellungen und ihrer historischen Entwicklung genau spielt, welche Bedeutung ihr mit Blick auf den Schutz und die Neugestaltung von Privatheit zukommt und welche Alternativen sich in der Ausdeutung dieser Zusammenhänge abzeichnen.

Beitrag aus dem Projektkontext: Carlos Becker, Oskar Brabanski, Kritsche Theorie des Privaten (26. Nov. 14-16h)

Tagungsprogramm